Rigid heddle loom

Was braucht man zum Weben

Was braucht man zum Weben am Gatterkamm-Webrahmen? Das Schöne am Weben ist, dass man nicht allzu viel benötigt und viel improvisieren kann. Besonders gefällt mir, dass es viele natürliche Materialien wie Holz und wenig Plastik gibt.

Das Wichtigste ist natürlich der Rigid heddle loom selbst, hier seht ihr meinen Ashford Rigid heddle loom mit 80 cm Webbreite.

Was braucht man zum Weben - Rigid heddle loom Ashford 80 cm Webbreite

In meinem Artikel Kaufberatung findet ihr sämtliche Modelle mit ihren Besonderheiten aufgelistet und könnt vergleichen, welches der richtige Rahmen für euch ist. In allen Sets finden sich der Rahmen, ein Gatterkamm (meist 30/10), ein Schiffchen, Schärpflock, Einziehhaken und Tischklammer. Bei allen Handarbeiten benötigt man eine Schere und Garn muss ich wohl nicht extra erwähnen, oder?! Ein Pickup-Stick sollte dazu noch erworben werden, damit der Spaßfaktor schnell erhöht werden kann 🙂

Was braucht man zum Weben - das Minimum

Was man zum Weben braucht – Hilfreiches, aber kein must-have

Was man zum Weben braucht - Sinnvolles

Ein Fransendreher erleichtert die abschließende Arbeit. Ich habe neulich zwei selbst gemachte geschenkt bekommen. Gerissene Kettfäden sind immer doof, sind aber dank Kettfadengewichte oder simpler S-Haken schnell vergessen. Schärstreifen aus Pappe oder Holz erleichtern das Aufbäumen und trennen nachhaltig die Schichten. Nadeln wie Woll-, T- und Stecknadeln sind immer hilfreich, ebenso wie Garnreste. Ein Lineal hilft, den richtigen Gatterkamm ausfindig zu machen, es gibt aber auch kleine Tools dafür. Stichwort Kamm: ein kleiner Kamm zum Anschlagen oder Entwirren ist fein.

Ich bin ja zu doof zum Stricken, ich gebe es zu. ABER um Schlaufen, z.B. für Wandteppiche sind Stricknadeln, in allen Stärken und Längen, äußerst hilfreich.

Zum Schären der Kette (vor allem für einen Webstuhl) benötigt man außerdem noch einen Schärrahmen oder ein Schärbrett.

Dieses übersichtliche Zubehör gefällt mir am Weben, ich benötige nicht ständig etwas Neues. Gut, von weiteren Rahmen mal abgesehen *räusper* aber das ist eine andere Geschichte.

Nice-to-have, aber wahrlich kein Muss, sind Breithalter. Außer dass sie extrem pieksig sind, haben sie, für mich, keinerlei Mehrwert. Hier hilft vielleicht einfach mein Artikel zu ordentlichen Webkanten weiter.

6 Comments

  • Maldeve

    Einen wunderschönen Sonntag
    Ich habe gehört das die Maßbänder von Ikea toll sind.
    Einen schönen Tag noch und liebe Grüße

  • Angelika König

    Moin moin
    Ist ja schon ein Jahr alt Deine Frage, aber vielleicht ist mein Tipp trotzdem interessant.
    Da ich so ein ganzes Massband, dass dann ewig so nebeneinander bammelt und such im Schiffchen verheddert immer extrem lästig fand,
    schneide ich mir aus den großen Tischunterlagen
    Aus Millimeter Papier 2 Zentimeter Breite Streifen.
    Je nach Unterlage sind die dann meist 48 oder 52 Zentimeter lang. Aktuelle Länge notiert ich dann beim anlegen des nächsten Stücks.
    Viele Grüße und dein Blog ist prima
    Angelika

    • Bianca

      Liebe Angelika, du bist ein Genie! Das ist ein super Tipp! Herzlichen Dank, für Tipp und Kompliment. Sonnige Grüße, Bianca

  • Ingrid Schmidt

    Ich baue mir einen Webrahmen selbst mit Ausnahme der Gatterkämme. Nun habe ich bei Kircher Gatterkämme gefunden, bei denen 3 Löcher übereinander sind. Welche Funktion hat das?
    Ich finde deinen Blog Klasse.

    • Bianca

      Liebe Ingrid,

      herzlichen Dank für deine lieben Worte. Entschuldige bitte die verzögerte Antwort! Drei Löcher sind zum Bandweben gedacht 🙂

      Viele Grüße, Bianca

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.