Der FrickelcastItoKal – jetzt wird Flausch gewebt

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Die zwei Damen vom Frickelcast riefen neulich zum #jetztwirdsflauschig, der Frickelcastitokal auf. Wenn ich KAL (also KNIT-stricken) lese, bin ich meist schon raus. Ich bewundere die fantastischen Ergebnisse ehrfurchtsvoll und zwei, vielleicht auch dreimal im Jahr, spüre ich das Bedürfnis stricken zu können. Socken und so manch Tuch wären toll (das brandneue Winter on my mind – Mairlynd geht mir nicht mehr aus dem Kopf, ich liebe die Originalfarbkombi). Da ich jedoch das Ito-Garn unbedingt mal testen wollte, machte ich doch mit. Außerdem hatte mir ja der PaillettenPerlenPlunderFrickelAlong viel Spaß gemacht.

Der Frickelcastitokal – welches Garn, welche Anleitung?

Jane von Jetzt kocht sie auch noch und Steffi von Feierabendfrickeleien haben zum KAL Anleitungen heraus gebracht, die bei Ravelry erhältlich sind – Steffis Flauschrausch und Janes Flauschig. Da ich gerade erst den 50 shades of sparkles-Schal gewebt habe, wollte ich nicht schon wieder einen Loop weben. Mir fiel Kelly Casanovas Neck warmer – Anleitung ein, von der ich mich inspirieren ließ. Als Garn wählte ich das Yak in Farbe Jeans von Kieler Wolle sowie das Sensai in Farbe Denim aus dem Hause ITO Yarn.

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Der SampleIt-Loom war gerade frei. Der einzelne Kettfaden sollte eine Länge von 100 cm haben, so war das Schären flugs erledigt und auch die restlichen üblichen Tätigkeiten waren in Windeseile fertig. Geplant war ein windowpane-Muster (um dem Originalmuster von der zwei Fricklerinnen nahe zu kommen), was jedoch nicht wirklich schön aussah, so änderte ich meine Strategie und nutzte das flauschige Sensai-Garn als Beilaufgarn. Die war die richtige Entscheidung. So entstand nach und nach ein unglaublich flauschiger Schal, der sich fast von selbst webte. Genauso schnell wie der Rahmen fertig war, war die Ende der Kette erreicht. Saumstich und fertig.

Diesmal wollte ich nichts daran häkeln, sondern nahm die Wollnadel und nähte die Enden zusammen. Gebadet, getrocknet, fertig. Da alles so schnell ging, habe ich kaum Bilder gemacht, hmpf. Auf dem unteren Bild links sieht man den Cowl noch langen Fransen, relativ unbearbeitet. Rechts fix und fertig aufgehübscht.

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Jetzt werde ich mein Mustertuch weiter weben, die nächsten Ideen benötigen alle die große Harfe als Rahmen. Nochmal hmpf. Aber jetzt ist ja endlich der Herbst da, meine allerliebstes Jahreszeit, und ich freue mich riesig, an meinem Rahmen zu sitzen, die Regentropfen zu zählen, dem Sturm zu lauschen und die Blätter fallen sehen. Mögt ihr den Herbst auch so sehr?

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Übrigens ist dieser Beitrag einer zur Linkparty bei Caros Fummeley

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